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Bastian Herbst

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Doktorand

Postanschrift:
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Historisches Seminar
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas
Kollegiengebäude IV, Rempartstraße 15
79085 Freiburg im Breisgau

E-Mail: bastian.herbst@gmx.de

Wissenschaftlicher Werdegang
Promotionsprojekt
Publikationen

 

Wissenschaftlicher Werdegang

2002 - 2003 Studium der Spanischen Sprache, Literatur und Geschichte an der Universität Zaragoza, Spanien
2003 - 2009 Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politikwissenschaften und des Öffentlichen Rechts in Freiburg
Abschluss: Magister
2004 - 2005 Auslandsaufenthalt an der Universität Rennes II, Frankreich
2005 - 2008 Wissenschaftliche Hilfskraft am Frankreich-Zentrum der Universität
2005 - 2007 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Prof. Dr. Ulrich Herbert
2007 - 2009 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für die Geschichte des Romanischen Westeuropa, Prof. Dr. Jörn Leonhard
2009 - Doktorand am Lehrstuhl für Geschichte des Romanischen Westeuropa, Prof. Dr. Jörn Leonhard im Rahmen des Forschungsprojektes  „Militär und Medien“ der Deutschen Forschungs-gemeinschaft"

 

Promotionsprojekt

„Organising the War of Words – Militär und Medien im Umfeld der Suezkrise 1956 – Großbritannien und Frankreich im Vergleich“

Bastian Herbst beschäftigt sich in seinem Dissertationsprojekt „Militär und Medien im Umfeld der Suezkrise 1956 in Großbritannien und Frankreich“ mit den Medienstrategien der Militärs der beiden zerfallenden Empires in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie die Militärs der beiden europäischen Kolonialmächte in den Jahren nach 1945 auf die neuen medialen Herausforderungen von Dekolonisation und Kaltem Krieg reagierten und welche Konsequenzen dies für ihre Medienstrategien und konkrete Medienarbeit hatte. Den Kristallisationspunkt der Untersuchung bilden dabei die Suezkrise und der siebentägige Suezkrieg von 1956, in deren Verlauf sich die Frage einer medialen Dominanz der ‚internationalen Öffentlichkeit‘, aber auch der gegnerischen und Heimatöffentlichkeiten als essentiell herausstellte und die in einem ‚Mediendebakel‘ für die europäischen Mächte endeten, das mit dem Scheitern der militärischen Medienstrategien zusammenhing. Um die Ursachen und Konsequenzen dieses Scheiterns analysieren zu können, sollen in einem erweiterten Zeitrahmen von 1945-60 neben den synchronen Vergleichsaspekten auch diachrone Wandlungsphänomene untersucht werden, exemplarisch etwa der Wandel militärischer Medienstrategien im Nahen Osten.
Das Projekt soll dabei nicht auf die militärische Führungsebene beschränkt bleiben, sondern auch die konkrete Medienarbeit und Medienvorstellungen der mittleren Führungsebenen, etwa der Presseoffiziere, untersuchen. Sofern für die Untersuchung relevant, werden darüber hinaus auch nichtmilitärische Medienstrategien Eingang in die Arbeit finden: etwa solche der mit Propaganda und Psychologischer Kriegführung betrauten Abteilungen der Außenministerien und von zentralen politischen Akteuren.
Die Promotion ist ein Teilprojekt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojektes „Kooperation, Kritik und Konkurrenz: Das Militär und seine Beziehungen zu den Medien im 20. Jahrhundert – ein internationaler Vergleich".

  
Publikationen
  • Die Militär-Medien-Beziehungen der 1950er Jahre in vergleichender Perspektive. Frankreich und Großbritannien in der Suezkrise 1956, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift Bd. 70, Heft 1 (Dezember 2011), S. 39-51.
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