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Stefan Schubert

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand

 

Postanschrift:

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Historisches Seminar
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas
79085 Freiburg im Breisgau

Telefon: +49 761 203 97872

E-Mail: stefan.schubert@geschichte.uni-freiburg.de

Wissenschaftlicher Werdegang
Promotionsprojekt

 

  

Wissenschaftlicher Werdegang

seit Juli 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 948 - Helden, Heroisierung, Heroismen (Teilprojekt D7)
2009 - 2012 Studium der Europäischen Geschichte an der Technischen Universität Chemnitz, Abschluss Bachelor of Arts
2013 - 2015 Studium der Vergleichenden Geschichte der Neuzeit, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Abschluss Master of Arts
2013 - 2015 Mitarbeit am deutsch-französischen Forschungsprojekt: "Die Höhe 108" in Berry-au-Bac: Kriegs- und Heimatfront zwischen Nationalgeschichte und europäischer Erinnerung
seit April 2016 Doktorand am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

 

Promotionsprojekt

Vom militärischen Helden zum politischen Führer: Philippe Pétain und Paul von Hindenburg im Vergleich.

Die Arbeit versteht sich nicht allein als eine Analyse der Heroisierungsprozesse zweier Kriegshelden des Ersten Weltkriegs. Sie befasst sich vielmehr aus einer vergleichenden Perspektive heraus mit der Übertragung von symbolischen Kapital in politische Legitimation und will dabei auch nach Transferprozessen zwischen Deutschland und Frankreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fragen. Es soll untersucht werden, wie ein im Krieg erworbener Heldenstatus in ein politisches Amt übertragen werden konnte. Auch wenn sich die historischen Kontexte der Übernahme dieses Amtes bei Philippe Pétain und Paul von Hindenburg unterschieden, so zeichneten sich die zwei Figuren doch durch zahlreiche Gemeinsamkeiten aus: Beide konnten während des Ersten Weltkrieges einen Ruf als Kriegsheld erwerben, beide galten in der Nachkriegszeit als unpolitische, über Parteiinteressen stehende Autoritäten und auf beide wurden Erwartungen an Führerfiguren projiziert, die beiderseits des Rheins in vermeintlich unsicheren Zeiten Ordnung und Stabilität versprachen. Es wird nach den Prozessen, Medien und Akteuren gefragt, die die politische Laufbahn Pétains und Hindenburgs ermöglicht und gesteuert haben. Der Vergleich soll dabei vermeintliche nationale Besonderheiten überwinden, die Offenheit für den Transfer einen auch nach dem Ersten Weltkrieg geteilten Kommunikationsraum verdeutlichen.

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