Uni-Logo
Sie sind hier: Startseite Personen Doktorierende Sabine Mischner
Artikelaktionen

Sabine Mischner

sabine mischner

Doktorandin

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Historisches Seminar
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas
Belfortstraße 20
79098 Freiburg im Breisgau
Telefon: +49 761 203-97872

 

  

Wissenschaftlicher Werdegang

2008 - 2011 Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Abschluss B.A.
2009 - 2011
Wissenschaftliche Hilfskraft an der School of History des Freiburg Institute of Advanced Studies und am Lehrstuhl für die Geschichte des Romanischen Westeuropa, Prof. Dr. Jörn Leonhard
2011 - 2012 Studium der europäischen Geschichte der Neuzeit an der University of Cambridge, Abschluss M.Phil.
2012 - 2014 Studium der Vergleichenden Geschichte der Neuzeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Abschluss M.A.
2012 - 2015 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für die Geschichte des Romanischen Westeuropa, Prof. Dr. Jörn Leonhard
seit Oktober 2014 Doktorandin am Lehrstuhl für die Geschichte des Romanischen Westeuropa an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Prof. Dr. Jörn Leonhard
seit Februar 2016 Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

  

Promotionsprojekt

„Aus der Zeit fallen". Ausnahmezustand und Zeitpraxis im Krieg, 1860–1871.

In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich Zeitpraxis im Krieg. Konkret vergleiche ich den Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865) mit dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71). Dabei nehme ich den praktischen Umgang mit Zeit von vier Akteursgruppen in den Blick: Soldaten, Zivilist*innen, militärische Strategen und politische Führung.
Mein Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen Zeitpraxis, Kriegsführung und Kriegserfahrung herauszuarbeiten. Dafür werden u. a. folgende Bereiche analysiert: militärische Logistik und Zeitdisziplin, militärisches Zeitmanagement; politische Proklamationen und Mobilisierungsaufrufe, Verhängung von Kriegsrecht; individuelle Zeitpraxis durch das Schreiben von Tagebüchern, verbreiteter Uhrenkauf durch Soldaten und die Konstitution militärisch-ziviler Zeit durch Feldpostkorrespondenzen. Übergreifend soll damit das Zeitregime des Krieges in den Blick genommen werden, in dem die Zeit des Krieges als Ausnahmezustand begriffen wurde, wodurch Normen verschoben und verändertes Verhalten akzeptabel wurde. Damit verortet sich dieses Projekt sowohl in der Kulturgeschichte des Krieges als auch in der Geschichte der Zeit.

 

Benutzerspezifische Werkzeuge